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67. kLeinod Abend


Sonntag, 17. Februar 2013, 17.00 Uhr
„Liebe ist stark wie der Tod“ - Sinnliche Grabskulpturen auf Fotografien von Thomas Melsheimer.
Eröffnung der Ausstellung
Einführung: Axel Wolff, Dinslaken
Musik: Klaus Rehder, Oberhausen
anschließend Gespräche

Die Ausstellung ist bis zum 1. Mai 2013 zu sehen.

Öffnungszeiten:
während der Gottesdienstzeiten und nach Vereinbarung

Eintritt frei (Kollekte erbeten)

 

Walburga Schild-Griesbeck
© Thomas Melsheimer

 

Presseinformation

„Liebe ist stark wie der Tod“
Sinnliche Grabskulpturen
fotografiert von Thomas Melsheimer
Ausstellung in der Ev. Kirche Büderich

Wesel-Büderich. Ein Engel kniet mit weit ausgebreiteten Armen über den liegenden nackten Körpern eines Paares und eines Kindes. Während sein geneigtes Gesicht tiefe Trauer und Mitgefühl ausdrückt, zeigt sein Äußeres mit enthüllten Brüsten und Schenkeln unerwartet deutlich offene Sinnlichkeit.

Mit diesem Foto lädt die Evangelische Kirchengemeinde Büderich zu einer Fotoausstellung des Dinslakener Fotografen Thomas Melsheimer ein, die vom 17. Februar 2013 bis zum 1. Mai 2013 im Rahmen der Kultur- und Kunstreihe Kleinod in der Evangelischen Kirche Büderich zu sehen ist.

Die Ausstellung mit dem Titel „Liebe ist stark wie der Tod“, einem Zitat aus dem alttestamentlichen Hohelied der Liebe (Kapitel 8, 6), wird am Sonntag, 17. Februar 2013 um 17:00 Uhr mit musikalischen Beiträgen von Klaus Rehder (Oberhausen) eröffnet. Axel Wolff aus Dinslaken wird in die Werke einführen.

Angeregt durch einen Gewinn bei einem Fotowettbewerb zum Thema Eros und Thanatos - Bilder von Liebe und Tod“ fing Melsheimer vor einigen Jahren an, sich intensiver fotografisch mit diesem Thema zu befassen. Schnell verlor er seine Abneigung gegen Friedhöfe, denn es zeigte sich, dass man den Zeitgeist nirgendwo besser erkennen kann als auf alten Friedhöfen. Insbesondere die Grabskulpturen gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeigen häufig bildschöne, verführerische, spärlich oder gar nicht bekleidete, meist weibliche steinerne oder bronzene Körper, die durch die Wirkung von Licht und Schatten, Nässe, farbiges Laub, Flechten und Moos für einen Moment eine erstaunliche Lebendigkeit an einem Ort zeigen, der üblicherweise ein Ort der Toten ist. Diese teils erotisch anmutenden Grabskulpturen fungierten damals sowohl als diskrete Erinnerungsstützen für die Nachwelt als auch als Statussymbole, denn wer sich damals solche Figuren auf sein Grab stellen ließ, wollte damit deutlich zeigen, was er sich leisten konnte.

Melsheimer sagt, dass es für ihn immer wieder erstaunlich ist, welche Sinnlichkeit durch begabte Steinmetze in harten Stein gemeißelt werden kann. Derartige Grabskulpturen sind heute meist nur noch auf Parkfriedhöfen, wie z.B. in Köln, Düsseldorf oder Hamburg zu finden, die in gewisser Weise Erholungs- und Freizeitzentren geworden sind, wo die Menschen in der Sonne sitzen, joggen, oft sogar Rad fahren, ein Schwätzchen halten oder einfach die friedliche Atmosphäre genießen. Bewusst lichtet Thomas Melsheimer die Grabskulpturen vorwiegend farbig ab, um sowohl den morbiden Charme als auch die unerwartet faszinierende und keineswegs beängstigende Atmosphäre dieser alten Friedhöfe wiederzugeben.

Thomas Melsheimer begann 1966 mit der Fotografie, damals mit einer „Adox Polo“. Seit 1999 nimmt er regelmäßig an Fotowettbewerben teil. Neben Einzelbildern in Tageszeitungen, Zeitschriften und der Werbung wurden einige mehrseitige Portfolios auch in internationalen Fotozeitschriften (u.a. Practical Photography“, „Fine Art Photo Magazine“, „La Photo“) veröffentlicht.

Seit 2005 stellt Melsheimer seine Fotografien regelmäßig aus und war beispielsweise mit zwei Einzelausstellungen im Museum Voswinckelshof in Dinslaken vertreten.

Die Ausstellung ist zu den Gottesdienstzeiten und nach Vereinbarung geöffnet. Tel. (02803) 1007 & 8190 Der Eintritt ist frei. Um eine Kollekte wird gebeten.

 

Thomas Melsheimer

1966
Beginn der Fotografie mit einer „Adox Polo“

Teilnahme an Fotowettbewerben und Einzelveröffentlichungen in Tageszeitungen, Fotozeitschriften sowie in der Werbung:

1/1999
3-seitiges Portfolio in der Fotozeitschrift „Practical Photography“, England

6/2002
4-seitiges Portfolio in der Fotozeitschrift „Fotoheft“

4/2004
4-seitiges Portfolio in der internationalen Fotozeitschrift „Fine Art Photo Magazine“

8/2005
Teilnahme an einer Gruppenausstellung der Fotogemeinschaft Objektiv im Museum Voswinckelshof

6/2005
Titelfoto und 4-seitiges Portfolio in der französischen Fotozeitschrift „La Photo“

3/2007
Einzelausstellung im Treppenhaus der VHS und der Stadtbibliothek Dinslaken

8/2007
Gewinn beim Fotowettbewerb „Bilder von Liebe und Tod“ der VHS Karlsruhe und „De Brevitate Vitae“ und Beginn der Beschäftigung mit dem Thema „Eros & Thanatos“

12/2009
Titelfoto der Zeitschrift „CHIP Foto Video“

7/2011
„Alte Meister – reloaded“ - ein fotografischer Transfer von alte Gemälden ins 21.Jahrhundert (in Kooperation mit einem Leistungskurs Kunst des Otto-Hahn-Gymnasiums Dinslaken) im Museum Voswinckelshof Dinslaken

10/2011
„Lust auf Friedhof“ - Fotos von Eros, Tod und Trauer im Museum Voswinckelshof Dinslaken

 

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